GAVI DOCG Marchesa Spinola, 2023 I Castello di Tassarolo

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15,93 €/1 l · Preis inkl. MwSt.

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Italien-Landwirtschaft

Cortese ist die Weißweinsorte, aus der dieser wunderbar fruchtverliebte Weißwein entsteht. Im Piemonte wird der Cortese auch "Cortese di Gavi", oder einfach "Gavi di Gavi" genannt. Die Rebsorte zählt zu den alten Rebsorten Italiens. Seit 972 ist der Weinbau in Gavi belegt. Seit 1974 erhielt die Region um Gavi den DOC-Status, seit 1998 sogar in den DOCG-Rang aufgestiegen. Die schönen expressiven Zitrusaromen, verbunden mit saftigen Kräuternoten, das sind unvergleichlich frische Weine aus dieser Rebsorte. Aber im Gegensatz zu den meisten "modernen" Weinen: Gavi-Weine sind zwar frisch genossen exzellent und betörend, aber man kann sie auch bedenkenlos für bis zu fünf Jahre lagern. Auch dann noch beweisen sie ihren eigenen, abgerundeten Charakter.

Rebsorte: 100 % Cortese di Gavi | Alkoholgehalt: 13 % | Anbaugebiet: Ausgewählte Weinberge in der Gemeinde Tassarolo, die im Erzeugungsgebiet der
Erzeugungsgebiet von Gavi DOCG, im Piemont, liegen. Der Boden ist mergelig, schluffig-lehmig, mit einem guten Gehalt an organischer Substanz dank der Verwendung von Gründüngung, biodynamischen Präparaten und biodynamischer Bewirtschaftung. Höhenlage: 300 m ü.d.M. | Herstellung:  Sehr sorgfältige Selektion der eigenen Trauben schon im Weinberg. Von Hand in kleine Kisten (max. 19kg) gelesen. Nach der Ernte werden die Trauben sofort in den Keller gebracht, dort mit Hilfe einer hochmodernen pneumatischen Presse mit sanftem Druck (wie ein leichter Händerdruck) gepresst. Nur der Blütenmost wird in temperaturkontrollierte Tanks umgefüllt, um die Gärung (nur mit eigenen Hefen) einzuleiten. Unter ständiger analytischer Kontrolle und ohne Zeitdruck kann dann die vollständige Umwandlung des Zuckers in Alkohol stattfinden. Dadurch gewinnt der Wein intrinsiche Eigenschaften, die bis zur Flaschenabfüllung erhalten bleiben | Beschreibung: Die Farbe ist strohgelb mit deutlichen grünlichen Reflexen. Das Bouquet zeichnet sich duruch intensives Parfüm mit blumigen Noten von Orangenblüten und Kamille aus. Im Geschmack ist der Gavi frisch, duftend, leicht, lebhaft und anhaltend  |  Trinktemperatur: 9° - 10° C | Gastronomische Empfehlung: Passt hervorragend zu Fischgerichten, zu Reis- und Pastaspeisen, zu Gemüsen, weißem Fleisch und jungen bis mittelreifen Käsen  |  Verschluss: Naturkork | Vegan: ja 

Auszeichnungen:

GUIDA BIO, 2021: Certificato di eccellenza
VINI BUONI, 2019: 4 Sterne

Enthält Sulfite


Anzahl

Castello di Tassarolo, Piemonte

Tassarolo, Piemonte

Die Familie Spinola

ist eine der ältesten historischen Familien in Europa. Ihre Ursprünge gehen auf das Jahr 900 zurück und sind von der Bedeutung her mit den Medici in Florenz vergleichbar. Zur Familie gehören Schiffseigner, Kardinäle, Dogen der Republik Genua, Bankiers und Generäle.

Das Schloss Tassarolo steht im Zentrum der antiken Festungen, die einst den riesigen Landbesitz der Familie Spinola, den Spinolino-Staat, verteidigten. Viele Jahrhunderte lang kontrollierte die Familie Spinola mit diesen Festungen den einzigen Durchgang zwischen der Republik Genua und dem europäischen Kontinent.

Ihre Wirtschaft beruhte auf der Erhebung von Steuern auf das Durchfahrtsrecht. Es wurden riesige Geldsummen eingenommen, mit denen die Spinola-Familie zahlreiche Unternehmen und Expeditionen finanzierte. So wurde beispielsweise Christoph Kolumbus in Lissabon von der Spinola-Gesellschaft angeworben, die später einen Teil der Kosten für seine Entdeckungsreise nach Amerika übernahm.

Der Großvater der heutigen Winzerin besaß ein riesiges Landgut in der Gegend von Gavi, rund um das Schloss Tassarolo. Es ist bis heute ein überlebendes Fragment des ehemaligen Staates Spinolino. Heute also die Heimat des Weingutes Castello di Tassarolo.

Die heutige Winzerin Massimiliana Spinola

"Ich wollte mich nie an die "Spielregeln" halten, eine Einstellung, die für diejenigen, die an die Genetik glauben, erblich sein könnte", sagt Massimiliana Spinola. Ihr Vater Paolo Spinola verließ Genua sehr früh (in den 60er Jahren), um eine Karriere als Filmregisseur in Rom zu beginnen. Massimiliana erlebte die Welt des Kinos mit, und später (1975) auch den Wechsel des Vaters hin zur Weinproduktion, die er zusammen mit seinem Bruder betrieb.

Für Massimiliana waren das unbeschwerte Jahre auf dem Weingut, in dunklen Weinkellern, in ausgedehnten Parks. Aber mit den "Spielregeln" hatte sie so ihre Probleme.

Nach ihrem Studium widmete sich Massimiliana der Kunst, reiste durch die Welt und lebte und arbeitete als Künstlerin in New York und London. Die Verbindung zum Weinbau des Vaters riss aber nie ab. Als sie 2005 ihr Vater zur Ruhe setzen wollte, war Massimiliana sofort klar, dass die Übernahme des Weingutes ihr nächstes "Kunstwerk" sein könnte. An diesem Ort wollte sie ihre Werte und Ideale zum Ausdruck bringen. Hier konnte sie das Leben zu ihrer Schöpfung machen. Die Umstellung auf biodynamische Landwirtschaft war ein Jahr nach ihrer Ankunft ein obligatorischer Schritt in dieser Entwicklung.

Den Betrieb leitet sie zusammen mit Bonifacio Spinola, einem entfernten Verwandten (der aber näher als ein Bruder ist), und Miri Velli, ein strenger, aber fairer Berater, Kellermeister und Weinbergsleiter, der seine Wurzeln und sein Herz in das Unternehmen gesteckt hat


Alle Fotos: Castello di Tassarolo, Massimiliana Spinola



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4 Artikel

Datenblatt

Länder:
Italien
Weinfarbe:
weiß
Regionen:
Piemonte
Rebsorten rot:
Cortese di Gavi
Besondere Eigenschaften:
Vegan
Winzernamen Italien:
Castello di Tassarolo

Spezifische Referenzen

Ich bestätige, dass ich min. 18 Jahre alt bin.

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