Maccheroni alla chitarra aus Senatore Cappelli Ur-Hartweizen al Bronzo, 400 g Pack, SAN VICARIO
0,80 €/100 g · Preis inkl. MwSt.
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Italien-Landwirtschaft
Pasta aus „Senatore Cappelli-Ur-Hartweizen“ aus den Abruzzen. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde dieser Ur-Hartweizen von Senatore Raffaele Cappelli wiederentdeckt. Senatore Cappelli Ur-Hartweizen hat den Vorzug, nie züchterisch verändert worden zu sein (so wie z.B. auch Emmer oder Einkorn). In unserer Pastificio wird regional angebauter Ur-Hartweizen traditionell verarbeitet. Dazu gehört, dass die Maccheroni durch eine Bronzeform entstehen. Die Pasta ist quadratisch mit einem Durchmesser von 2,4 mm. Dadurch ist das Mundgefühl gänzlich anders als bei runden Spaghetti. Und der Senatore Cappelli Ur-Hartweizen spielt hier voll seine Qualitäten aus: Nussig-aromatischer Geschmack, wirklich exzellent in der Kombination mit Tomatensugo und Hackfleisch (= Ragù).
Der Grieß für die Pasta ist semola, also mittelausgemahlen. Die Pastaform zählt zu den Spaghetti- oder Maccheroniformen. Bis in die frühe Neuzeit wurden in Italien alle Pastaformen mit dem Überbegriff MACCHERONI bezeichnet. Erst im 18. Jahrhundert bildete sich für viele traditionelle und neu kreierte Formen dann eine entsprechende Begrifflichkeit aus.
Eigenschaften
Name: San Vicario "Maccheroni alla chitarra" aus der Bronzeform
Menge: 400 g Packung
Hersteller: Masseria San Vicario
Land: Italien
Herkunft: Abruzzen
Zutaten: HARTWEINZENGRIEß* der Sorte Senatore Cappelli, Quellwasser
Zertifikat: *aus kontrolliert biologischem Anbau
Besonderheit: Maccheroni aus Senatore Cappelli Ur-Hartweizen. Das Ur-Getreide ist züchterisch unverändert, wächst auf eine Höhe von bis zu 180cm auf und trägt dunkelbraune, lange Grannen. Selbst bei starkem Wind bleibt das Getreide stehen, da es sich mit den langen Grannen ineinander verhakt und stabilisiert. Die Maccheroni alla chitarra werden in vielen Haushalten in den Abruzzen noch für das sonntägliche Essen selbst hergestellt. Dafür verwendet man im Haushalt eine sogenannate "chitarra" (= Gitarre). Dies ist ein Holzbrett, auf das Stahlsaiten gespannt sind. Es sieht ein bisschen wie eine Harfe aus. Der ausgerollte Teig wird auf die chitarra gelegt und dann durchgedrückt. So entstehen dicke, quadratische Maccheroni, die ein besonderes Mundgefühl entfalten.
Vegetarisch: vegan
Allergen: HARTWEIZEN, glutenhaltig
Durchschnittliche Nährwertangaben:
Energie und Nährwertangaben je 100 g
Energiegehalt: 1.481 kJ/ 354 kcal
Fett: 1,7 g
- davon gesättigte Fettsäuren: 0,3 g
Kohlenhydrate: 70,5 g
- davon Zucker: 4,7 g
Eiweiss: 12,5 g
Salz: 0,006 g
Produktmerkmale: Pasta aus „Senatore Cappelli-Getreide“. Senatore Cappelli ist ein Ur-Hartweizen aus Apulien. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde er von Senatore Cappelli wiederentdeckt. Seit den 30er und 40er Jahren wurde er zunehmend in Apulien angebaut. Heute ist er in Süditalien eine besondere Delikatesse. Mit Senatore Cappelli-Getreide werden Brot, Foccacia, Pasta, Keksgebäcke und vieles mehr hergestellt. Senatore Cappelli Ur-Weizen hat den Vorzug, nie züchterisch verändert worden zu sein. Während moderne Weizensorten häufig in der Züchtung häufig der sogenannten Mutagenese unterzogen werden. Das heißt, im Züchtungsverlauf werden Mutationen des Erbgutes ausgelöst, die es in eine gewünschte Richtung entwickeln sollen. Das geht oft mit Bestrahlung oder gentechnischer Veränderung einher. Bei Senatore Cappelli-Getreide wurden solche Methoden nie angewendet. Da der Ur-Weizen unverändert ist, wächst er bis auf ca. 180cm Höhe auf, und trägt lange Grannen. Seine Inhaltsstoffe zeigen einen deutlich höheren Anteil an wertvollen Eiweißen, Ölen und Mineralstoffen als der moderne Hartweizen. Sein Mehl ist grau in der Farbe und hoch aromatisch. Dies zeigt sich in einem exzellenten Geschmack der damit hergestellten San Vicario Pastaspezialitäten.
Die "Maccheroni alla chitarra" sind eine Spezialität aus den Abruzzen. Kaum ein Sonntagsessen vergeht in der mittelitalienischen Region Abruzzen ohne diese von dort stammenden Pastaspezialität. In zahllosen Familien wird noch heute diese Pasta zu Hause frisch zubereitet. Durchaus mit erheblichem Aufwand. Denn um diese quadratische Spaghettiform zu erzeugen, muss der ausgerollte Pastateig über einem „Instrument“, das an eine Harfe oder einen Webrahmen erinnert, gedrückt werden. Über diesen Rahmen sind in gleichmäßigen Abständen wie bei einer Gitarre (= ital.: Chitarra) Metallsaiten gespannt. Wird der Teig durch die Saiten gedrückt, entstehen die typischen quadratischen Pastaschlangen. Diese werden dann schnell eingemehlt, um nicht aneinander zu haften. In einem Topf mit kochendem Salwasser werden sie frich zubereitet.
Üblicherweise haben Spaghetti all chitarra einen Durchmesser von 1,6 – 1,8 mm. Die San Vicario Maccheroni sind dicker (ca. 2,4 mm) und natürlich aus Semolamehl aus Senatore Cappelli Ur-Hartweizen. Ihre Fertigung ist aufwändiger, aber sie halten besser die Form beim Kochen und geben einen gehaltvolleren Pastagenuss.
Warum aber heißen diese dicken Spaghetti eigentlich "Maccheroni"? Bis ins 18. Jahrhundert wurde in Italiens Regionen die Bezeichnung "Maccheroni" für alle Formen von Pasta verwendet. Egal ob lang, kurz, gedreht oder gerade. Mit dem aufkommenden Handel zwischen Orten und Regionen, war es dann schwer, nur mit dieser einzigen Bezeichnung die unterschiedlichsten Formen zu benennen. So entwickelten sich regionale und lokale Namen für spezielle Pastaformen. Sie wurden damit unterscheidbar und handelbar. Noch heute gibt es für ein und dieselbe Pastaform manchmal 10, 20 oder noch mehr Namen, je nach Region oder sogar nach Ort. Mit der traditionellen Bezeichnung "Maccheroni" wollen wir an diese alte Namensgebung anknüpfen.
Hersteller: Seit über 20 Jahren ist San Vicario aktiv in Italiens Schatztruhen der Mammas und Nonnas unterwegs. Immer auf der Suche nach Originalen, nach authentischen Spezialitäten in den Regionen Italiens. Wichtig ist, dass alle verwendeten Rohstoffe für San Vicario Spezialitäten aus biologischem Anbau stammen. Und, dass sie von erster Güte sind. Denn nur so kommt der typische Geschmack eines Lebensmittels, einer Rezeptur voll zum Ausdruck. Nur deshalb können wir auf "schönende" Zutaten wie Kräuter- und Gewürzmischungen, wie Verdickungsmittel, Zuckerstoffe und Geschmacksverstärker verzichten. Alle San Vicario Spezialitäten zeichnen sich durch ihr schmackhaftes Aroma aus. Masseria San Vicario bietet heute eine Vielzahl von Feinkostspezialitäten aus der traditionellen italienischen Küche an. Neben den erstklassigen Olivenölen aus verschiedenen Regionen Italiens, Oliven, Pesti, herausragende Aceti und Condimenti, in Öl eingelegte Gemüse, Pasta, Marmeladen, Nuss-Schokocremes und eine reiche Auswahl italienischer Weine.
Verwendungstipps: Die San Vicario "Maccheroni alla chitarra" aus Senatore Cappelli Ur-Hartweizen sind eine echte Spezialität unter den San Vicario Pastaprodukten. Wir empfehlen für die traditionelle Zubereitung mit einer San Vicario Tomatensauce. Diese kann mit Hackfleisch oder mit frischen Gemüsen oder Pilzen gemischt sein. Je nach Saison ergeben sich hier unzählige Variationsmöglichkeiten.
