GAVI DOCG Frizzante, 2022 I Castello di Tassarolo

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Was für ein Frizzante! Aus der typischen Weißweintraube Cortese di Gavi gewonnen. Natürlich aus eigenen Trauben des Weingutes Castello di Tassarolo. Etwas anderes würde Massimiliana nie tun! Sie arbeitet grundsätzlich biodynamisch in Weinberg und Keller. Im Weinberg ausschließlich mit Pferden, denn die Bodenverdichtung mit Maschinen verschlechtert nach ihrer Ansicht die Bodendurchlässigkeit für das Regenwasser.

Der Schaumwein kommt mit geringem Schwefelgehalt aus. Seine Gesamtsäure liegt bei nur 5,1 g/l, und trotzdem ist er schön frisch und saftig am Gaumen. Ein herrlicher Weißer, der zu vielen Speisen harmoniert und sie elegant und geschmacksfördernd begleitet.

Rebsorte: 100 % Cortese di Gavi | Alkoholgehalt: 12 - 12,5 % | Anbaugebiet: Ausgewählte Weinberge in der Gemeinde Tassarolo, die im Erzeugungsgebiet der
Erzeugungsgebiet von Gavi DOCG, im Piemont, liegen. Der Boden ist mergelig, schluffig-lehmig, mit einem guten Gehalt an organischer Substanz dank der Verwendung von Gründüngung, biodynamischen Präparaten und biodynamischer Bewirtschaftung. Höhenlage: 300 m ü.d.M. | Herstellung: Aus eigenen Trauben, in sehr sorgfältiger Selektion gewonnen. Es wird mit den eigenen Hefen gearbeitet, daher Spontanvergärung - wie bei allen Weinen des Weingutes. Die Pressung ist sehr sanft und schonend. Der gewonnene Most wird in einem Autoklaven vergoren. Auf diese Weise entsteht ein frischer, sehr duftender, aber trockener Wein wie der Gavi | Beschreibung: Strohgelb mit deutlichen grünlichen Reflexen, fein unterstrichen durch eine leichte, fesselnde Perlage. Das Bukett ist intensiv nach Orangenblüten und Akazien duftend, die sich mit der allmählichen Freisetzung der Kohlensäure entfalten. Im Geschmack frisch, duftend, leicht, mit einer Lebendigkeit, die den Gaumen umschmeichelt und dann die Kehle aufs Feinste "kitzelt"  I  Trinktemperatur: 7° - 8° C | Gastronomische Empfehlung: Ausgezeichneter Aperitif, ein guter Begleiter für viele Mahlzeiten und Feierlichkeiten. Passt perfekt zu Fischgerichten, weißem Fleisch, Reis- und Pastagerichten sowie zu Desserts  |  Verschluss: Naturkork | Vegan: ja |

Enthält Sulfite


Anzahl

Castello di Tassarolo, Piemonte

Tassarolo, Piemonte

Die Familie Spinola

ist eine der ältesten historischen Familien in Europa. Ihre Ursprünge gehen auf das Jahr 900 zurück und sind von der Bedeutung her mit den Medici in Florenz vergleichbar. Zur Familie gehören Schiffseigner, Kardinäle, Dogen der Republik Genua, Bankiers und Generäle.

Das Schloss Tassarolo steht im Zentrum der antiken Festungen, die einst den riesigen Landbesitz der Familie Spinola, den Spinolino-Staat, verteidigten. Viele Jahrhunderte lang kontrollierte die Familie Spinola mit diesen Festungen den einzigen Durchgang zwischen der Republik Genua und dem europäischen Kontinent.

Ihre Wirtschaft beruhte auf der Erhebung von Steuern auf das Durchfahrtsrecht. Es wurden riesige Geldsummen eingenommen, mit denen die Spinola-Familie zahlreiche Unternehmen und Expeditionen finanzierte. So wurde beispielsweise Christoph Kolumbus in Lissabon von der Spinola-Gesellschaft angeworben, die später einen Teil der Kosten für seine Entdeckungsreise nach Amerika übernahm.

Der Großvater der heutigen Winzerin besaß ein riesiges Landgut in der Gegend von Gavi, rund um das Schloss Tassarolo. Es ist bis heute ein überlebendes Fragment des ehemaligen Staates Spinolino. Heute also die Heimat des Weingutes Castello di Tassarolo.

Die heutige Winzerin Massimiliana Spinola

"Ich wollte mich nie an die "Spielregeln" halten, eine Einstellung, die für diejenigen, die an die Genetik glauben, erblich sein könnte", sagt Massimiliana Spinola. Ihr Vater Paolo Spinola verließ Genua sehr früh (in den 60er Jahren), um eine Karriere als Filmregisseur in Rom zu beginnen. Massimiliana erlebte die Welt des Kinos mit, und später (1975) auch den Wechsel des Vaters hin zur Weinproduktion, die er zusammen mit seinem Bruder betrieb.

Für Massimiliana waren das unbeschwerte Jahre auf dem Weingut, in dunklen Weinkellern, in ausgedehnten Parks. Aber mit den "Spielregeln" hatte sie so ihre Probleme.

Nach ihrem Studium widmete sich Massimiliana der Kunst, reiste durch die Welt und lebte und arbeitete als Künstlerin in New York und London. Die Verbindung zum Weinbau des Vaters riss aber nie ab. Als sie 2005 ihr Vater zur Ruhe setzen wollte, war Massimiliana sofort klar, dass die Übernahme des Weingutes ihr nächstes "Kunstwerk" sein könnte. An diesem Ort wollte sie ihre Werte und Ideale zum Ausdruck bringen. Hier konnte sie das Leben zu ihrer Schöpfung machen. Die Umstellung auf biodynamische Landwirtschaft war ein Jahr nach ihrer Ankunft ein obligatorischer Schritt in dieser Entwicklung.

Den Betrieb leitet sie zusammen mit Bonifacio Spinola, einem entfernten Verwandten (der aber näher als ein Bruder ist), und Miri Velli, ein strenger, aber fairer Berater, Kellermeister und Weinbergsleiter, der seine Wurzeln und sein Herz in das Unternehmen gesteckt hat


Alle Fotos: Castello di Tassarolo, Massimiliana Spinola



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Datenblatt

Länder:
Italien
Weinfarbe:
weiß
Regionen:
Piemonte
Rebsorten rot:
Cortese di Gavi
Besondere Eigenschaften:
Vegan
Winzernamen Italien:
Castello di Tassarolo

Spezifische Referenzen

Ich bestätige, dass ich min. 18 Jahre alt bin.

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